Trockenheit verursacht nassforsche Diskussionen über ihre Ursachen. Ist es Poschardts Porsche, das allgemeine Verheizen der Natur, der trockene Witz darüber oder Wassermangel? Dilemma: Die Hitzigkeit des Diskurses erfordert eine kalte Dusche, was noch mehr H2O verbraucht und die Dürre weiter befeuert. So reicht das Wasser nicht mehr für die Verwässerung der offensichtlich gebotenen Wende. Fatalerweise ist damit die Ökodiktatur nicht mehr zu verhindern, und es drohen spartanische Verhältnisse (Golfplätze ohne Wasserhindernisse).

Stimmt das? Steht der Mensch mit beiden Beinen im Sumpf, ist Wasser überflüssig.

Befolgt man die allerorten mit heißer Nadel gestrickten Tipps gegen die Hitze, ist der Sommer in trockenen Tüchern. Ha ha, schade, doch es gilt auch: Aus der Hilflosigkeit geborene Maßnahmen verhindern den Hitzschlag, wenn man sich zwischen dicken, kühlen Mauern aufhält.

Durststrecke
statt
Zitat

Immerhin, ein Text, der lange dahin geplätschert, versiegt irgendwann. Erreicht ist das bestmögliche Debattenniveau, sobald der Mund ausgetrocknet und das Palaver verstummt ist. Schwüle Dieselluft, Feinstaubhäufchen, hatschi.

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