Der Begriff der „Hysterie“ war einst die Gebärmutter der Aufregung über weiblichen Furor. Eine „hysterische“ Frau konnte als gestört gelten, denn ihre Heimhaltung zwischen Küche und Kindern rief klaustrophobe Gefühle hervor Temperament, welches ihr als krankheitswertig ausgelegt wurde. Eine verrückt gute Idee der alten Männer!

Kratzbürstigkeit gegen hartnäckigen Schmutz: klares Symptom der Hysterie einer Hausfrau.

In Anlehnung an diesen bewährten Kontext heißt heute die neurotische Sorge um die Lebensgrundlagen Öko-Hysterie. Chill-Argument: Ein Naturrefugium lässt sich leicht kaufen (Beweis: Youtube).
Dies ignorierend überreizen die Youtube-Influencer die Demokratie. Hibbelig setzen sie ihre Reichweite statt für Naturzerstörung erhaltenden Konsum plötzlich für das Gegenteil ein. Beeinflussung ist in Ordnung, aber sie muss in Flussrichtung erfolgen!

Positivbeispiel: Das exaltierte Motivatoren-Tschakka, der Schrei nach Erfolg und Hybris, kreischt gegen die Profilneurosen träger Kaulquappenkuschler an.

„Boah hey“ oder „Bohei“?

Das Speed, das wir Konservative einnehmen müssen, um so etwas zu schreiben, es entschleunigt den Zeitgeist der Veränderungen, die unsere Kinder aus hedonistischem Zukunftsinteresse erpressen wollen. Die Erregung, die uns daraus untenrum erwächst, ist uns Dank für die Sorglosigkeit, die wir verschenken.

Ein Gedanke zu “Mit Furor gegen die Hysterie!

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