Ist Lookism erlaubt, wenn einer ausschaut wie Philipp Amthor? Wenn die Mimik des Spätgeborenen bereits die Jungen in der CDU uralt aussehen lässt? Wenn dieser aber eher in der Rolle, für die er seinen Kopf hergibt, als in persona unsympathisch ist? Wenn anders’rum jener welche halt aus der Wäsche guckt, wie vom Klischee gebacken, und damit das Altbackene der CDU vor Augen führt? Ist es statthaft, das schablonensmarte Aussehen zu betrachten, wo der Hingucker sich sein Image mit der Blümchenkanne selbst einschenkt? Und die Klaviatur der Phrasen bereits wie ein alter Meister beherrscht? Anders gefragt: Fresse halten, wenn so einer die Fresse hinhält?

„Das sieht nicht aus!“ (Volksmund) Ist Unansehnlichkeit nonexistent oder Nonexistenz?

Ziemt es sich, einen Elfmeter reinzumachen, der zwar ein Tor für die Gerechtigkeit ergäbe, bei dem jedoch eine wohlgepflegte Locke Torwart Amthor die Sicht raubt?
Lässt man dennoch Lookism durchblicken, in welchem Licht lässt es einen erscheinen? Und welche Fragen wirft diese Frage auf?

Wer sich nun frägt, warum er jetzt viele Fragezeichen im Gesicht trägt, frage sich noch bitte, was dies über die Beherrschung seines Mimenspiels verrät. Gibt es Tiefe in der oberflächlichen Betrachtung? Besitzt umgekehrt die deepeste Ebene selbst eine Oberfläche?

2 Gedanken zu “Gut aussehen mit Lookism

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